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>>09 Mai 2012<<

Vollkommenheit

Seid gegrüßt ihr lieben Freunde,

Vollkommenheit - ein sehr gewichtiges Wort hier auf Erden, dem der Menschen hinterher rennt, so lange er schon ins Vergessen gefallen ist. Doch was ist diese Vollkommenheit eigentlich?

Wir tragen ein Bild der Vollkommenheit in unserem Verstand, das wir versuchen krampfhaft zu erreichen, das uns oftmals der Antrieb in unserem Leben ist.

Wenn die Vollkommenheit doch Antrieb und Motor unseres Lebens ist, warum geht es dann oftmals so schleppend oder gar nicht voran in unseren Prozessen?

Wenn wir doch der Vollkommenheit entgegen streben, müsste es doch laufen wie von selbst. Doch oftmals ist dem nicht so in unserem Leben. Dann stellen wir uns diese Fragen und sind oftmals niedergeschlagen, weil unsere Bemühungen doch nicht die erwarteten Erfolge bringen.

Woran das liegt?

Das Bild des Menschen, was Vollkommenheit wirklich meint oder ist, ist völlig verzerrt von der Illusion.

Wir streben bestimmten Bildern nach, die wir für idealisiert halten; doch idealisiert wonach? Doch nur nach den Definitionen der schlafenden Menschen oder derer, die den Menschen klein halten wollen.

Beispielsweise haben wir genaue Bilder/Vorstellungen davon, wie ein guter Mensch zu sein hat. Wir haben genaue Definitionen darüber, was ein spirituell entwickelter Mensch ist, jedenfalls wie er sich doch zu verhalten habe, was er alles machen dürfe oder nicht, was sich gehöre oder nicht nach alter Sitte und Anstand.

Wir haben gute Vorstellungen darüber, wie gute Eltern zu sein haben und zeigen gerne mit dem Finger auf die, die von ihren Kindern herausgefordert werden, die Grenzen des Alten zu verlassen und hier auch mal ausrasten.

Wir haben alte Bilder im Kopf und sind oftmals nicht gewillt von diesen Bilder abzuweichen. Dadurch lassen wir uns immer wieder in die destruktive Wertung ziehen.

Das grundlegende Problem ist hier nicht, dass wir unsere Bilder haben, denn irgendwelchen Bildern werden wir nun einmal folgen auf unserem Weg, sie sind die Krücken auf unserem Weg. Aus diesen Bilder gestalten wir unsere persönliche Wahrheit heraus und das ist auch gut so, denn wir haben gerne einen Orientierung.

Doch die Frage, die wir uns hier stellen sollten ist, von wo kommen diese Bilder oder auch Muster, wie ich sie zum besseren Verständnis nennen möchte. Sind diese aufgebaut auf meinen Erfahrungen und Erlebnissen in diesem Leben oder habe ich diese von der Gesellschaft übernommen, ohne jemals drüber nachzudenken oder sie in Frage zu stellen? Und diese Frage wird in den meisten Fällen mit Ja beantwortet werden.

Doch das grundlegende Problem ist, dass unser Verstand Probleme damit hat zu akzeptieren, dass es viele Wahrheiten gibt, die alle dieselbe Gültigkeit haben.

Es gibt so viele Wahrheiten wie es Sichtweisen oder auch Wesenheiten gibt und diese sind unzählig in der Schöpfung. Alle haben sie das Recht wirklich und wahrhaftig zu sein, da sie für das Wesen in dem Jetzt-Zeitpunkt die unumstößliche Wahrheit darstellen und somit die Wahrnehmung des Seins des Lebens. Sie ist somit und ist auch gut, weil sie ist wie sie ist.

Unser Verstand tut sich hiermit unglaublich schwer zu erleben, dass es keinen Sinn macht auf ein anderes im Außen zu schauen und sich zu vergleichen oder zu messen.

Ja gar den Weg des anderen als nicht vollkommen zu werten.

Und so geschieht es auf Erden, dass gerade in den Reihen der spirituellen Bewegungen auf Erden großer Missmut und Neid herrscht.

Natürlich wird hier auch große spirituelle Arbeit hinsichtlich der Auflösung des spirituellen Hochmuts geleistet. Doch diese ist vollendet, wenn erkannt wird, dass dies Illusion ist, dann löst sich der Schleier, da durch Klarheit hinweggefegt vom Antlitz des Seins und kehrt auch nicht mehr zurück. Und es wird Zeit sich dieser Erkenntnis zu öffnen.

Alle Wege auf Erden sind gut, denn sie führen alle ins Licht.

Alle Bewusstseinsschulen sind gut, denn sie führen ins Licht, die eine direkter, die andere ein wenig mehr auf Umwegen. Ankommen geschieht ohnehin für alle gleichermaßen, denn ist das Bestimmung.

ALLES WAS IST ist gut, weil es ist wie es ist. Denn die Liebe will sich nun einmal in Gänze erfahren. Und das tut sie in allem was ist, denn alles ist die Liebe, wie auch immer sich das Kleid zeigt, ob dunkel oder hell.

Es gibt kein Einzelnes oder eine einzelne Bewegung, die es richtig oder besser machen würde als ein anderes auf Erden und mehr beitragen würde zum großen Wandel. Ob der Beitrag im alten Maßstab groß oder klein, egal, jeder Beitrag ist essentiell und wichtig für das große Ganze.

Schau, auch ein Haus besteht aus vielen kleinen Dingen. Wenn du die Sicherung im Stromnetz nicht einbaust, so wird es böse enden, obwohl diese doch nur sehr klein ist. Wenn du die Abdichtung kleiner Fugen am Dach nicht durchführst, wirst du ein nasses Heim haben. Oftmals sind es die kleinen Dinge, die die Würze im Leben sind. Ohne die kleinen Dinge hätten die Großen kein Fundament, sie würden einfach nicht richtig funktionieren auf Dauer. Und so sage ich dir, wenn das kleinste nicht wäre, so wäre die Schöpfung nicht perfekt, denn es würde ein Teil fehlen und Vollkommenheit kann so nicht sein.

Also lass ab davon, Energie zu verschwenden, indem du mit dem Finger auf andere oder anderes zeigst und hier verbessern willst oder jemandem deine Wahrheit unbedingt verkaufen möchtest in der Annahme, es sei die übergeordnete und einzige.

Dieses ständige Hinweisen und Fokussieren, dass die vielen Wege auf Erden noch nicht in Vollkommenheit sind, ist Zweifel an sich, an Gott, ja an der Liebe Selbst. Es ist Ausdruck der inneren Unsicherheit, ob die eigene Wahrheit richtig ist und drückt sich aus durch den Fingerzeig nach außen. Du zeigst auf dich selbst, als die Liebe, die du nun einmal bist. Du kreidest dir selbst an, noch nicht vollkommen zu sein.

Dieser Zweifel an dir und deinem Nächsten dient dir und der Erde nicht, er bremst den Prozess. Solange ich glaube meines sei die einzige Wahrheit und ich mache es am besten, so lange erhebe ich mich über meinen Nächsten, über mich selbst.

Und so ist dies sinnloses Spiel, denn in dem Maße, in dem ich an Höhe gewinne dadurch, drücke ich den anderen nieder. Da ich ALLE bin, ist das Gesamtergebnis dieser Rechnung gleich Null. So ist Stagnation, keine absolute Ausdehnung des Bewusstseins, da keine Energie da, die sich ausdehnen konnte, vorhanden.

Doch was das Bewusstsein in die Höhe trägt ist das Gewahrsein, dass es keine absolute Wahrheit gibt. Die Erkenntnis, dass alles, was geschieht und sich zeigt, in Harmonie ist mit dem großen Spiel. Es gibt kein richtig oder falsch. Es gibt nur ein "Oh so geht es auch, das ist aber fein". Es geht darum zu erkennen “Ja das bin ich auch“.

Abzulassen von dem Urteil über mich selbst im Nächsten. Es ist an der Zeit, mich mit liebevollen Worten aufzubauen. Mich zu fördern und so in die Höhen zu tragen.

Jedes liebevolle Wort zu meinem Nächsten ist Geschenk an mich selbst.

Jedes aufbauende Wort für eine andere Bewegung auf Erden baut mich selbst auf.

Jesus sagte nicht umsonst :“Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Er wusste, ist dies Heilung für die Menschheit und die Erde. Es ist ein sich gegenseitig in die Höhe tragen. Nicht auf der Schulter des anderen abstützen und hoch springen, sich gegenseitig durch liebevollen Zuspruch und ermutigende Worte weiter und höher tragen. Die Liebe, die absolute Grundessenz der Schöpfung, vermehrt sich nur, wenn sie geteilt/ verschenkt wird an andere. Sie wird nicht mehr, indem Sie gehortet und für sich behalten wird, dann wird sie weniger werden. Liebe ist holographisch und hat somit die Eigenschaft, dass sie nicht weniger werden kann in dir, wenn du sie teilst, sondern sie wird sozusagen in denjenigen hineinkopiert, mit dem du teilst. Dieser Teil kommt bei anderen hinzu und so vermehrt sich die Liebe im anderen. Er wiederum entgegnet deine Liebe mit seiner und beschenkt dich auf dieselbe Art wie du ihn zuvor. So vermehrt sich auch die Liebe in dir, so ist das Teilen mit anderen ein ewiger Kreislauf der sich ausdehnenden Liebe.

So ist auch das Teilen mit anderen für dich eine wundervolle Möglichkeit, wahrhaftig Liebe zu leben mit anderen, aber in Wirklichkeit mit dir, der/die du auch der/die andere bist.

Was uns wirklich weiter bringt auf Erden, ist Verständnis und Toleranz für den Weg und das Tempo des anderen. Schaut wohlwollend auf die anderen und die spirituellen Bewegungen, die neben euch sind. Zieht keine neuen Grenzen, sondern freut euch über die Vielfalt der Möglichkeiten, ins Licht zu gehen auf eurem wundervollen Planeten. Ihr werdet noch erkennen, dass dies eine große Besonderheit und Geschenk ist auf Erden, diese Vielfalt herrscht nicht auf allen Planeten. Seid dankbar hierfür und erfreut euch daran. Nehmt es nicht als Anlass, euch über die Vielfalt zu erheben. Der Sinn meine Freundin / mein Freund ist doch, sich als die Vielfalt zu erkennen.

Und so ist Vollkommenheit doch die Fähigkeit, in allem, was unvollkommen erscheint, die Vollkommenheit sehen zu können, die Essenz der Göttlichkeit. Zu erkennen, dass es niemals unvollkommen war, weil es immer die LIEBE SELBST war, die sich selbst erkennt und erfährt auf diesem Weg.

Aus dieser Sichtweise auf seinen Gegenüber zu schauen und auf alles, was neben einem in Formenwelt existiert. In der Haltung einer sich freuenden Mutter / eines Vaters, der liebevoll und wohlwollend auf das Kindlein schaut und sich freut über jeden kleinen Erfolg und mag dieser auch noch so unvollkommen zustande gekommen sein.

Der Mutter/ dem Vater ist es egal, selbst wenn das Kindlein das erste Mal ins Töpfchen macht, so läuft der Vater mit geschwollener Brust herum und verkündet stolz: "Mein Kind hat selbst einen Haufen gemacht". Welch großes Wunder. Diese Freude über das Wachsen eines anderen Wesens ist es, was das Kind erblühen lässt im Laufe seines Lebens. Es ist die Liebe der Eltern, die sich in dieser Form ausdrückt, die das Kind nährt auf Erden. Es ist das, nach dem wir alle hinterher laufen, mag unser Bewusstsein noch so ausgedehnt sein. Vater / Mutter versucht auch nicht, das Kind zwanghaft auf einen Weg, meist seinen Weg, zu zwingen. Nein, ist einfach nur da und erfreut sich an dem Sein des Kindes, steht hinter ihm und stärkt es. Wenn es fällt, gibt sie/er Halt, doch lässt auch seine Erfahrungen mit dem Fallen machen.

Wahrhafte Vollkommenheit ist, sich zuzugestehen, dass Unvollkommenheit nun mal auf Erden noch ist und Vollkommenheit hier auch noch nicht nachhaltig gelebt werden kann. Und sich trotzdem mit aller Kraft zu lieben wie man ist und aufzuhören nach etwas zu streben, was im jetzigen Raum nicht vorhanden ist. Vollkommenheit bedeutet, sich anzunehmen wie man ist; es ist die Art der Vollkommenheit, die für uns auf Erden jetzt Thema ist und gelebt werden kann hier in der Dualität.

Und so erkenne Mensch, dass du deine eigene Rettung bist.

Mit der Liebe, die du anderen schenkst, heilst du dich selbst.

Mit jedem liebevollem Wort, das du in die Welt entlässt, trägst du dich höher.

Mit deinem Glauben an dein Gegenüber stärkst du dein Sein.

Mit jeder Toleranz für dein Gegenüber lässt du auch dir mehr Spielraum.

Ihr seid befähigt, euch alles gegenseitig zu geben, was ihr braucht, wonach ihr immer suchtet, ihr müsst nur die Erkenntnis zulassen, dass ihr ewige Liebe seid und alles so gut ist wie es ist, ihr tragt alles in euch, was ihr jemals als Gedanken und somit auch Bedürfnis formen könnt. Aus dieser Haltung heraus ist das Leben von Mangel nicht mehr möglich und Glückseligkeit und Stille ist in eurem Leben.

So wie du erkennst, dass Vollkommenheit und Unvollkommenheit ein und dasselbe sind in ihrer Essenz, wird  die Glückseligkeit dein treuster Begleiter sein.

Ich bitte euch und rufe euch auf, schenkt euch eure Freiheit im Sein, indem ihr euren Nächsten so sein lasst wie er ist und ihn dafür bedingungslos liebt.

Ich bin die Liebe Selbst.

Markus Ranuat

Sol'a'vana Rubin

Der Rubin selbst hat schon die Fähigkeit, Veränderung durch göttliche Liebe hervorzurufen. Er verändert die Moleküle in der Atmosphäre selbst um die Liebe zu offenbaren, gibt Antrieb für Veränderungen und ordnet neu an. Gemeinsam mit Sol'a'vana wirkt er, der Sol'a'vana Rubin, wie ein göttlicher Kristallisationskeim, alles in seiner Umgebung richtet sich an seiner göttlichen Struktur aus und Ordnet sich in höchster göttlicher Harmonie an, so wie es für das Wesen im Jetzt Zeitpunkt richtig und gut ist.


 
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