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>>03 Juni 2012 <<

Will Gott, dass wir ihn anbeten?


Mein Herz sagt 'Nein!'
Und jetzt erkläre ich euch auf mentaler Ebene warum, denn das Wort ist nun mal mental.

Gott ist Liebe und hat keine Profilneurose und keinen Anerkennungstick.
Er ist sich seiner voll bewusst als Liebe.
Für die, die es noch nicht wissen sollten, wir sind alle Gott. Jeder einzelne von euch ist Gott selbst. Gott, der sich in Abermilliarden von teilendem Leben selbst erfährt. Das Ziel, der Sinn des Lebens auf Erden ist es, das zu erkennen, dass du Gott, die Liebe, bist und dich so selbst zu befreien.

Wenn Gott sich selbst anbeten wollen würde, dann würde er sich vom Ziel, sich selbst in der Dualität zu erkennen, abhalten. Denn Anbeten eines im Außen bedeutet, gleichermaßen sich selbst immer kleiner als das Angebetete zu halten. Das ist niemals Ziel der Liebe gewesen, sich selbst klein zu halten. Doch die, die an deiner Anbetung interessiert sind, da sie die Erhebung durch dich brauchen, weil sie keinen wirklichen Selbstwert haben, werden Anbetung erwarten und dich hierzu anleiten.

Unsere Religionen und auch viele der spirituellen Bewegungen auf Erden bauen hierauf auf. Sie sind nicht daran interessiert, dich zu erheben, sondern sich von deiner Liebe erheben zu lassen. Du kannst dies immer sehr gut erkennen für dich, wenn dir gesagt wird, du musst jenes oder dieses tun, um zu sein. So tust du es für das im Außen, das ist Illusion und deine Energie lenkst du nach außen. Wird dir geholfen zu erkennen, dass du bist, was du bist und niemals etwas tun kannst, um an deinem wahrhaftigen Sein etwas zu ändern, als die Liebe zu sein, die du bist, so dienst du dir selbst und der Welt. Du bist nun einmal ewige Liebe, Punkt.

Es liegt mir mehr als fern, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen und zu behaupten, der eine sei besser als der andere in dem, was er tut oder auch glaubt. Wie gesagt, das Tun ist ohnehin egal, das Sein ist entscheidend. Und alles dient in dieser Zeit des Wandels der Heimkehr, es gibt kein gut oder schlecht. Was ist, ist gut, weil es ist, wie es ist. Mir geht es in diesem Text um Klarheit und Transparenz. Macht was ihr wollt, was euch Spaß macht, spielt auf den Spielplätzen der Dualität, die euch gefallen, es gibt keinen besseren oder schlechteren. Seid euch nur bewusst, was ihr seid, nämlich die reine Liebe und seid euch bewusst, wo ihr steht, auf einem großen Spielplatz, den man Erde nennt.

Wenn du nun auf deinem Weg der Bewusstwerdung immer tiefer in dein Sein als das 'Alleine Ich Bin' eintauchst, so bemerkst du, dass du dich ohnehin seit jeher selbst angebetet hast, du betreibst im großen Stil Selbstbeweihräucherung. Denn du bist nun einmal ein lebendiger Funke aus dem Zentrum der Quelle selbst, lebendige Liebe, lebendiges Leben. Wenn du mir nicht glaubst, dann stelle dich vor einen Spiegel und schau dir in die Augen. Dann wiederhole diese meine Wort und du wirst spüren, dass dies die Wahrheit sind.

Glaubst du dem Verstand immer noch, dass die Liebe es nötig hat, sich in den Vielen zu inkarnieren, um sich selbst anzubeten und zu beweihräuchern. Nein, bestimmt nicht. Dies ist ein guter kosmischer Witz, doch nicht mehr. Gott, die Liebe, will sich selbst erfahren und das geht nur in Offenheit, in kindlicher Neugier, in der Sichtweise ``Wow - das bin ich, als Liebe auch``.
Es ist Gott ein großes Anliegen, dass du dich erkennst als göttliche Essenz, als Liebe selbst im menschlichen Kleid. Gott, die Liebe, ist sich bewusst. Du bist nur fähig zu leben, was du glaubst. So bist du auch nur fähig, das nach außen zu geben, was du glaubst, das du bist. Wenn du nur 100 € in der Tasche hast, so kannst du auch nur diese geben. Wenn du dich für etwas anderes als die reine Liebe hältst, so kannst du auch nur dies nach Außen geben. Wenn du also dich nicht vollkommen liebst, so bist du nicht fähig, Gott vollkommen zu lieben. Es ist ein Rattenschwanz und du dich so im Kreise drehst.

Weil das mit Gott vielen wohl schwer fällt, hat Jesus uns schon gesagt: ``Liebe deinen Nächsten wie dich selbst``. Der andere ist dir Gott und Spiegel und darüber lernst du dich selbst vollkommen zu lieben. Also verwende deine Energie dafür, den anderen zu lieben und du tust dir selbst den größten Gefallen auf Erden.
Denn du trainierst in Wirklichkeit, dich selbst zu lieben.

So will Gott nicht angebetet werden, er möchte respektiert werden, als dein Gegenüber, als dein Nächster, als dein Mitmensch auf Erden. Es geht nicht darum, eine Wahrheit zu erheben sondern die Multidimensionalität dieser Wahrheit zu erleben.

Seid dankbar für all die relativen Unwahrheiten und alle die relativen Wahrheiten, die euch gegeben wurden auf eurem Weg. Bringt ihnen Respekt entgegen. Denn sie helfen euch zu erkennen, dass es außerhalb von euch keine absolute Wahrheit geben kann. Nur in euch werdet ihr die eine Wahrheit, die eure ist, finden.
Kein Meister, Heiliger, Engel oder anderes Wesen im Außen kann dir hier nachhaltig helfen. Sie alle können dir nur Wegweiser sein, doch niemals wirklich deine Richtung festlegen. Denn ihr seid die Liebe selbst, die sich in der Vielfalt der Formen erfährt, der Kapitän, der die Route bestimmt. Und keine Route/ Reise ist besser, richtiger oder schöner als die andere. Alle sind wundervoll und ganz was Besonderes, denn Reisen ist wundervoll für die Liebe.

Ich bitte euch, Geliebte, reißt die Scheiterhaufen ein und löscht eure Fackeln, mit denen ihr den anderen oftmals noch hinterher rennt, gerade in den religiös-spirituellen-Bereichen.
Zeigt nicht mit dem Finger auf die, die es vielleicht noch nicht so übergreifend und klar sehen können wir ihr. Seht sie mit liebevollen Augen an und glaubt daran, dass auch sie ihre Klarheit aus sich heraus erlangen werden, denn so glaubt ihr an euch selbst.

Ich finde euch alle toll und bete euch gleichermaßen an, egal was ihr gerade glaubt. Denn ich sehe, ihr seid alle pure reine Liebe und wunderschön. Es ist egal, was du gerade glaubst, denn ich weiß, ihr werdet alle nach Hause kommen. Denn ist dies nicht die Wahl desjenigen, der all diese Gedanken in dir hegt, sondern des Herzens, das in dir schlägt.

Wer die Unvollkommenheit nicht ehrt, ist der Vollkommenheit nicht wert.

Ich wünsche euch allen ganz viel Freude im Leben.

Und möchte dir sagen ``Ich liebe Dich so wie du bist``.

Ich bin die Liebe Selbst

Markus Ranuat


 
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